Datenschutz im Web 2.0 und der Arbeitsplatz


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Web 2.0 Social Media Datenschutz

Die Regierung hat der Presse gegenüber erklärt, dass es zu einer Datenschutz Neuregelung kommen soll. Dies soll auch Auswirkung auf Web 2.0 haben. Das sind Soziale Netzwerke, sogenannte Social Media Netze. Bekannt sind dabei Studi VZ, Mein VZ, Facebook, XING, Linkedin, Wer-kennt-wen.de und viele andere. Was kann und wird gegen Sie verwendet, wenn diese neuen Gesetze verabschiedet werden und wie sicher sind dann die Informationen im Web 2.0?

Web 2.0 Social Media Datenkraken unserer Gesellschaft
Die Sozialen Netzwerke aus der Generation Web 2.0 wie Studi VZ sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Social Media Marketing ist in aller Munde. Es heißt jedoch auch, dass man vorsichtig sein muss. Daten, die einmal veröffentlicht sind, kann man teilweise nur schwierig wieder löschen. Erst einmal muss der Betreiber kontaktiert werden, was z.B. bei Facebook meist erfolglos ist und bei Netzwerken wie XING in vielen Fällen zu endlosen Rückfragen führt und auch nicht befriedigt.

Web 2.0 Social Media und der Datenschutz
Anscheinend ist Datenschutz den ganzen Web 2.0 Social Media Netzwerken ein Dorn im Auge. Klar, denn man lebt davon, dass Daten gesammelt werden und Profile verknüpft. Die ganzen Verlinkungen auf einzelne Inhalte wie Profile, Gruppen, Termine, Artikel und Foren von außen sind genau das, warum diese Netzwerke für Suchmaschinen populär sind. Also wundern Sie sich nicht, wenn die Netzwerke nicht an einer Löschung interessiert sind. Nach bisherigen Erfahrungen werden alle solchen Netzwerke entweder gar nicht reagieren oder Ihnen den Ball zuspielen und immer wieder Fragen stellen. Es scheint so zu sein, dass man hofft, dass Sie irgendwann einfach müde werden.

Web 2.0 Was veröffentlicht man und was nicht?
Überlegen Sie immer vorher gut, was Sie bei Studi VZ und anderen Netzen veröffentlichen und wann. Es kann nicht sein, dass Sie, während Sie krankgeschrieben sind, im Urlaub tauchen waren und die Bilder veröffentlichen. Genauso gibt es Menschen, die veröffentlichen, dass Sie noch 3 Stunden “absitzen” müssen und dann endlich Feierabend haben. Anscheinend meint man, dass die 400 direkten Kontakte das zwar sehen, aber ihnen der Arbeitgeber unbekannt ist. Was, wenn sich einmal jemand ärgert und was, wenn derjenige eine “Screenshot” hat und sozusagen “Schwarz auf weiß” Ihrem Chef zeigen kann, was Sie machen? Danke Web 2.0.

Web 2.0 Was ändert sich möglicherweise?
Das Bewerbungsverfahren soll komplett neu geregelt werden. Ein Arbeitgeber darf anscheinend künftig keine Daten mehr aus dem Web 2.0 erheben. Damit dürfte er nicht verwenden, was er bei Studi VZ, Facebook & Co. findet, um sich über den Kandidaten zu informieren. Wer das allerdings nachweisen will und kann, das steht erst einmal nirgends.

Eine Ausnahme soll für Web 2.0 Internetdienste gelten, die gerade der eigenen Präsentation des Bewerbers gegenüber möglichen Arbeitgebern dienen. Damit zielt man neben Seiten wie Monster.de und anderen Arbeits-Plattformen auch auf XING und Linkedin. In diesen Netzwerken scheint aber auch nicht jeder zu bedenken, was für Angaben er gemacht hat.

Es kann nicht sein, dass dort unter Auszeichnungen “Seepferdchen” eingetragen ist, als Sprache “Klartext” oder als Interesse “Cocktails, Zigarren und Rotwein” angegeben werden, meinen Sie vielleicht jetzt. Weit gefehlt. Endlos ist die Liste der Dummheiten in Web 2.0 Social Media Networks.

Also achten Sie trotz neuer Gesetze auf das, was Sie veröffentlichen. Nicht das Medium entscheidet, sondern derjenige, der die Information veröffentlicht. Veröffentlichen Sie nur das, was gut für Sie ist und bedenken Sie, dass auch Ihr potentieller Chef eine Frau haben könnte, die Ihr Kontakt bei Studi VZ, MeinVZ, WKW oder Facebook sein könnte. Er darf die Daten vielleicht nicht verwerten, aber er könnte auf Sie aufmerksam werden, ob er darf oder nicht.

Ihr Arno Ostländer Web 2.0 Experte

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1 Kommentar zu „Datenschutz im Web 2.0 und der Arbeitsplatz“

  • [...] IT PR ist doch eigentlich ganz einfach, oder? Gerade IT Unternehmen beherrschen doch das World Wide Web wie niemand sonst. Sicher, das tun sie ganz sicher. Es sind meist hervorragende Programmierer und Datenbankspezialisten, die das WWW dominieren. Aber deswegen sind IT Experten keine PR oder SEO Experten oder Fachleute in der Selbstdarstellung. An der Darstellung der binären Welt nach außen scheitert es oft. Warum und was kann man dagegen tun? [...]

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